Jump to content

Erstinspektion V7 IIII


Ltd351w

Recommended Posts

Hallo alle miteinander,

 

vor 2 Tagen hab ich dann auch zugeschlagen....

Morgen hole ich sie ab, und dann gibt es auch ein Paar Bilder.

Was mir jetzt in den Papieren aufgefallen ist.

Die Erstinspektion wurde bei dem Händler durchgeführt, der sie auch verkauft hat, aber ich finde die Summe für eine Erstinspektion doch extrem hoch. 524,28€, davon alleine 379,65 Arbeitslohn.

Laut Rechnung (23.05.2023)wurde folgendes gemacht:

-1.Inspektion nach Wartungsplan

-Letztes Standartmapping aufgespielt

-Kupplung eingestellt

-Probefahrt

Laut Wartungsprotokoll sind 80 min vorgesehen.....aber:

Dafür wurden 34,83 AW aufgeschrieben, das sollten bei der Summe dann fast 3,5h sein.

Ist das normal? Lt. Verkäufer wurde nichts anderes gemacht.

Bei dem Händler kann man leider nicht mehr nachfragen, der ist kurz darauf in die Insolvenz gegangen.

 

Grüße

Frank😎

Link to comment
Share on other sites

Das hatten wir schonmal, meine Erstinspektion hat irgendwas zwischen 200 und 300 gekostet.

Und das ist wohl auch die Regel.

Link to comment
Share on other sites

Am 27.3.2025 um 21:16 schrieb tedrei:

Das hatten wir schonmal, meine Erstinspektion hat irgendwas zwischen 200 und 300 gekostet.

Und das ist wohl auch die Regel.

Bei meiner V7 III Special habe ich im April 2018 die Erstinspektion mit Kaufpreis ausgehandelt, daher habe ich keine detailierte Rechnung dazu.

Der Betrag dürfte sich im von Bruno genannten Rahmen bewegen.

Link to comment
Share on other sites

vor einer Stunde schrieb luftheuler:

Moin. Bei meiner V7 hat der Vorbesitzer auch 460Euro bei der 1500km Inspektion bezahlt. Ich hab jetzt bei 10000 km Motoröl, Getriebeöl, Kardanöl gewechselt und Ventile eingestellt. Hat 40 Minuten gedauert und 30 Euro gekostet.

Gruß Boris

Wobei Eigenleistung nicht mit Werkstattleistung zu vergleichen ist. Egal ob du Öl wechselst, dein Wohnzimmer streichst oder den Garten umgestaltest.

Link to comment
Share on other sites

vor 1 Stunde schrieb luftheuler:

Moin. Bei meiner V7 hat der Vorbesitzer auch 460Euro bei der 1500km Inspektion bezahlt. Ich hab jetzt bei 10000 km Motoröl, Getriebeöl, Kardanöl gewechselt und Ventile eingestellt. Hat 40 Minuten gedauert und 30 Euro gekostet.

Gruß Boris

Moin Boris,

bei 30,- Euro ist aber kein neuer Ölfilter dabei und keine neuen Dichtungen? Und welches Öl hast du gekauft?

Gruß
Matthias

Link to comment
Share on other sites

Typisch, da kaufen die Leute Maschinen für tausende Euros und bei der Inspektion wird dann jeder Euro zweimal umgedreht - was natürlich nicht heißen soll, dass man den Leuten die Kohle in den Rachen werfen muss.

Und wenn dann der nächste Guzzi-Laden das Handtuch wirft und dicht macht, wird auch wieder gejammert. :classic_rolleyes:

Link to comment
Share on other sites

Nö. Hab die Guzzi gekauft weil die billiger war wie ein E Bike. Bleibt natürlich jedem überlassen dem Piaggio Roller Schrauber 500 Euro hinterher zu werfen. Wenn ich das selbst mache weiß ich dass es ordentlich gemacht ist.Habe 35 Jahre in Werkstätten gearbeitet und weiß wie die Leute abgezockt und verarscht werden. Aber jeder wie er meint...

Gruß Boris

Link to comment
Share on other sites

Ich sehe es auch immer wieder...

 

gejammert wird, weil die nächste Guzzi Werkstatt weit weg ist...

nach Rabatten wird gefragt und gefordert...

und wovon soll ein Händler leben?

- neue Motorräder einkaufen und finanzieren, sich einem Abnahmeplan des Importeurs unterwerfen

- Ersatzteile vorhalten

- Investition für seinen Betrieb, bzw. Kauf der Immobilie

- Investitionen für die Marke Moto Guzzi

- Personalkosten

- Schulungskosten

- Spezialwerkzeuge und alle Werkzeugmaschinen

- auch der Händler zahlt monatlich seine Strom- und Heizungskosten...so hoch, wie wir es auch zur Zeit bezahlen müssen

- und Verdienen sollte er auch dürfen

 

und wie Padrone richtig schreibt: 

wenn der Händler das Handtuch schmeißen muss, wird wieder gejammert

 

Bei einem neuen Motorrad und um den Erhalt der Garantie sind die Inspektion notwendig.

 

Gruß

Holger

Link to comment
Share on other sites

Wie sagte schon meine verstorbene Mutter immer: "Bua,...was negs koschded isch au negs Wert!" Unter dem Strich ist es ein Hobby und so manches veranlasst mich (auch) zu einem (eher kurzen) Stirnrunzeln...aber so ist es halt.

Edited by Motorradschneiderle
Link to comment
Share on other sites

Tja kann man so sehen, muss man aber nicht. 460€ für die 1500km Inspektion finde ich schon happig. Wenn ich sehe was da gemacht wurde. Ventile eingestellt, Motoröl mit Filter, Fehleranalyse uns Software aktualisiert und Schraubenkontrolle. Zwei Stunden Arbeitszeit. Also sorry. Das wäre mit 360€ schon sehr gut bezahlt. Aber dann noch 100€ draufpacken??? Also ich habe viele Leute in meinem Bekanntenkreis die eine eigene Firma haben. Die sind von einem Stundenlohn von 98€ aber weit entfernt. Egal genau das ist der Grund dafür dass ich kein neues Motorrad kaufe. Und ja,ich habe mir eine V7 und eine V85TT gekauft weil die Motorräder billig sind und in der Wartung simpel.

Gruß Boris 

Link to comment
Share on other sites

Selber habe ich weder die Kenntnisse, noch die Fähigkeiten, noch die Räumlichkeiten und die Werkzeuge um meine zwei Guzzen ( Cali EV und V7 III Special ) und die Kawa W 800 erfolgreich vollumfänglich zu warten - als bezahle ich die versierten Kenner und Könner, diese Schrauber meines Vertrauens. 

Und das tue ich gerne, weil ich weiß, daß die Maschinen dann einwandfrei in Schuß sind.

Gut, solches Verhalten kostet schon einige Euronen: Seit dem Januar 1981 habe die Mitgleidschaft in der Glaubensgemeinschaft, in die ich als Baby 1951 "wehrlos" hingetauft wurde, beendet. Lt. Auskunft meiner Steuerberaterin habe ich mir bis zum 01.09.2014, meinem Renteneintritt, ca. 27 500 € an Kirchensteuer "gespart" - das Geld habe ich heute auch nicht übrig, weil es seit April 1992 für die Moppedbetriebskosten in all den Jahren verwendet wurde - und auch eine Vielzahl von Euros für diverse Eiskugeln bei den Einkehren bei den von mir sehr geschätzten Eismachern, nicht nur denen aus dem Val di Zoldo.

 

  • Like 4
Link to comment
Share on other sites

vor 1 Minute schrieb tscharlie:

Selber habe ich weder die Kenntnisse, noch die Fähigkeiten, noch die Räumlichkeiten und die Werkzeuge um meine zwei Guzzen ( Cali EV und V7 III Special ) und die Kawa W 800 erfolgreich vollumfänglich zu warten - als bezahle ich die versierten Kenner und Könner, diese Schrauber meines Vertrauens. 

Und das tue ich gerne, weil ich weiß, daß die Maschinen dann einwandfrei in Schuß sind.

Gut, solches Verhalten kostet schon einige Euronen: Seit dem Januar 1981 habe die Mitgleidschaft in der Glaubensgemeinschaft, in die ich als Baby 1951 "wehrlos" hingetauft wurde, beendet. Lt. Auskunft meiner Steuerberaterin habe ich mir bis zum 01.09.2014, meinem Renteneintritt, ca. 27 500 € an Kirchensteuer "gespart" - das Geld habe ich heute auch nicht übrig, weil es seit April 1992 für die Moppedbetriebskosten in all den Jahren verwendet wurde - und auch eine Vielzahl von Euros für diverse Eiskugeln bei den Einkehren bei den von mir sehr geschätzten Eismachern, nicht nur denen aus dem Val di Zoldo.

 

"Gut gebrüllt Löwe"....! Die Mitgliedschaft in der Glaubensgemeinschaft habe ich auch schon lange gekündigt aber wie du sagt: Mehr Geld habe ich dadurch auch nicht (übrig)

Link to comment
Share on other sites

Es ist ja auch völlig richtig in eine Werkstatt zu fahren. Kann ja auch nicht jeder an seinem Moped selbst schrauben. Es gibt auch genügend gute und fähige Werkstätten. Aber wie kommen Preisunterschiede von 200 - 300€ und mehr zusammen. Das ist mit regional und bla bla nicht zu erklären. Die dreiste Abzocke ist was mich da stört.

Gruß Boris 

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Keiner hier hat die "hohe" Rechnung selbst gezahlt...auch der Threadstarter hat die Rechnung nur als Beigabe zum Motorrad bekommen. Keiner weiß also, was die Werkstatt tatsächlich gemacht hat. Auch wenn der Verkäufer meint, dass nix anderes gemacht wurde...wer weiß...vielleicht wollte er es bloß nicht sagen...

Es kann durchaus sein, dass doch irgendeine Arbeit zusätzlich gemacht wurde, die halt nur über die Lohnkosten abgerechnet wurde. 

 

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Am 27.3.2025 um 21:01 schrieb Ltd351w:

... 524,28€, davon alleine 379,65 Arbeitslohn.

Laut Rechnung (23.05.2023)wurde folgendes gemacht:

-1.Inspektion nach Wartungsplan

-Letztes Standartmapping aufgespielt

-Kupplung eingestellt

-Probefahrt

Laut Wartungsprotokoll sind 80 min vorgesehen.....aber:

Dafür wurden 34,83 AW aufgeschrieben, das sollten bei der Summe dann fast 3,5h sein.

 

Wenn ich das richtig verstehe, muß nicht der Kunde diese 1./Übergabeinspektion zahlen, sondern das Krad wird vom Händler Übergabefertig gemacht und bekommt das vom Werk bezahlt. Unterm Strich zahlt natürlich immer alles der Kunde, aber halt nicht direkt.

Denn es wäre ja nicht einzusehen, daß ansonsten ein fabrikneues Krad ein neues Mapping benötigt oder die Kupplung eingestellt werden müßte. Das würde ich als Kunde nicht bezahlen und wäre sowieso eine Garantieleistung.

Das Ganze ist also anscheinend das "Rundumschlagprogramm" für alle Fahrzeuge vor der Auslieferung und deckt frisch produzierte Fahrzeuge ebenso ab wie den Ladenhüter, der schon zwei Jahre im Verkaufsraum vor sich hinoxidiert und schon wegen der Zeitschiene die Öle gewechselt haben muß und natürlich mit der neuesten Software ausgeliefert werden soll. Vielleicht sogar Vorführmoppeds, bei denen der Führerscheinneuling an der Ampel der 12% Steigung gegenüber mal die Kupplung malträtiert hat.

Ebenso werden die Kräder wohl auch auf zwischenzeitlich durchzuführende Kundendienstmaßnahmen geprüft und diese dann durchgeführt. Und da die zu behandelnden Kräder von den Standzeiten und Zuständen (Vorführer dabei?) sehr unterschiedlich sind, gibt es dafür diese 34,83AW, wieviel auch immer das in Zeit ist. Bei uns (Niederlassung PKW-Marke) wäre eine Stunde 12AW, für vollen Leistungslohn muß in der Stunde aber 16,25AW gebracht werden. Für einige Arbeiten gibt es AWs, für andere Zeit oder auch eine Zeitpauschale. Jede Marke hat da aber andere Sätze.

Das macht diese Rechnungen schlecht nachvollziehbar, auch wenn alles völlig korrekt ist. Zumal es möglich ist, daß da auch etwas interne "Quersubventionierung" dabei ist. Nach dem Motto: Ja, der Liter Öl kostet fast 40€, aber dafür berechnen wir für zeitaufwendige Befundfestlegungen nicht ansatzweise die Zeit, die wirklich dafür draufgegangen ist.

Beispiel Software aktualisieren: Da gibt es bei uns 5-6AWs für eine Softwareaktualisierung eines Steuergerätes. Keine 20 Minuten. Ladegerät ans Fahrzeug zum Puffern, Diagnose mit Kabel (sicherer bei Flashvorgängen) anschließen, Benutzer einloggen, mit dem Fahrzeug verbinden, ins Menü gehen und die betreffenden Aktualisierungen starten. Kann sein, daß die Software in zwei Minuten aktualisiert und kodiert ist, kann aber auch zwei Stunden dauern. Da sagt dann das Werk: "In der Zeit kann man ja andere Fahrzeuge bearbeiten". Jain. Erstmal muß ich die Bühne/Standplatz für ein weiteres Fahrzeug freihaben und zweitens will die Drecksxxxxxxxxxxxxxsoftware ständig irgendwelche Handlungen ausgeführt haben: Zündung aus/ein, Busruhe herstellen, "Weiter-Knopf" drücken etc. Zu den 20 Minuten gehören auch das Rein/Rausfahren, Auftrag fertigmachen, ggf Schadensschlüssel für die Garantie ermitteln und dokumentieren etc.

Lange Rede, kurzer Sinn: Von daher würde ich diese Übergabeinspektionen nicht mit denselben Maßstäben messen wie eine normale Inspektion/Wartungsdienst/Service.

vor 22 Stunden schrieb luftheuler:

Selbstverständlich. Ölfilter 8,90 Euro, Motoröl Eni 9,80 Euro der Liter, Getriebeöl Liqui Moly 13 Euro der Liter. Dichtungen Amazon 5 Euro 20 Stk.

OK sind ca 35 Euro

Echt? Nur ein Liter Motoröl im Motor? 😉 Und schwupps, steigt die Summe nochmal.

Ja, wer kann der kann und eine Wartung durchzuführen ist bei vielen Fahrzeugen keine Kernspaltung. Gerade auch bei günstig gebraucht gekauften Fahrzeugen ist das nachzuvollziehen. Der Eigentümer könnte sich das Krad ggf sonst gar nicht leisten. Nicht jeder investiert nämlich locker tausende Euros in sein Hobby. Oder kann nicht tausende Euros auch noch in dieses weitere Hobby investieren. Ich habe auch noch ein weiteres Hobby, täglich 190km Arbeitsweg zu finanzieren und 3-4 Kinder zu unterhalten (den Großen nicht mehr voll).

Wer allerdings tatsächlich tausende Euros für das Mopped investiert und schon wegen der Garantie auf den Händler-Service angewiesen ist, zumindest für Garantieleistungen, den Service dürfte man nach Herstellervorgaben ja woanders machen, der sollte dann aber auch zum Markenhändler gehen. Und zwar aus den von @holger333 oben aufgelisteten Gründen. Der Händler kann nicht alles, von Entsorgung über Strom bis Schulungen, von knapp kalkulierten Garantie-Arbeiten und Öl für 10€ finanzieren. Man darf nicht an dem einen Ende sparen und dann vom vorher geschmähten Händler den Superdupertollperfekt-Service bei Garantiearbeiten verlangen.

 

Link to comment
Share on other sites

Ich kann Dich trösten: meine Erst-Inspektion hat in etwa das Gleiche gekostet.

Die war allerdings an meinem Firmenwagen (Range Rover Evoque). Da fand ich das in Ordnung. Bei einem Motorrad, was keine 10.000 Euro neu kostet und was sich rühmt wartungsfreundlich zu sein, finde ich das reichlich übertrieben. Die knapp 300 Euro, die meine V7 850 bei der Erstinspektion gekostet hat, sind meiner Meinung nach ok.

Link to comment
Share on other sites

Nochmals kurz zur Ausgangssituation....

Hier habe ich neue Infos. Der Vorbesitzer hatte schlechtes Schaltverhalten moniert. Die Werkstatt konnte aber wohl nichts finden und hat für die 'Suche' und die anschließende Probefahrt allen Ernstes 2h aufgeschrieben...

Sie schaltet völlig normal. Das Getriebe klappert im Leerlauf, beim ziehen der Kupplung hörts natürlich auf.

Halt wie beim Auto....

Jetzt die eigentliche Frage:

Kann ich den Ölstand im Getriebe messen?

Ich finde nur Angaben zur Füllmenge, aber keinen Hinweis auf eine Markierung o.Ä.

Gibt's da nen Tipp ausser ablassen?

Grüße

Frank 😎

P.S. Gleich gibt's noch Bilder im Vorstellungsfred...

Link to comment
Share on other sites

vor 2 Stunden schrieb luftheuler:

Moin. Ich habe geschrieben was der Liter gekostet hat. Es sind natürlich 1,7 Liter befüllt worden und auch so berechnet in den 35€

Gruß Boris 

Ach so, dann bekommt sie wahrscheinlich deutlich weniger Getriebeöl als meine Nevada mit einem Liter Füllmenge. Dann kommt das hin.

Link to comment
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

×
×
  • Create New...