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Kilometer


Sylvia

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Hallo, ich bin Fahranfänger und möchte für die Fahrpraxis gern eine gebrauchte '98 Nevada kaufen. 

Die hat schon 65000 km und ich möchte gern wissen ob das viel ist. 

Bitte verurteilt mich nicht sollte meine Frage etwas naiv klingen, aber wen sollte ich sonst fragen....

Danke für Eure Unterstützung

Edited by Sylvia
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Das kann niemand genau beantworten.  65ooo km sind viel, aber es ist möglich mit einer Nevada 100000 zu fahren. Es kommt auf die Pflege und IST Zustand an.

Wenn das Motorrad gut fährt und Tüv hat. Kauf es einfach.  Eine 1998 ist aber auf keinen Fall mehr als 1900€ Wert. > Gibt es sehr viele gute für weniger<

Schau Kleinanzeigen.

Viel Spaß , mako

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Danke für Deine schnelle Antwort. 

Welche Fragen könnte ich denn aus der Ferne stellen um den Preis zu verhandeln?

Garage, Inspektionen, wie viele Halter, welche Gegend gefahren wurde, ...?

Er möchte 2500, aber VB.

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vor 7 Minuten schrieb Sylvia:

Danke für Deine schnelle Antwort. 

Welche Fragen könnte ich denn aus der Ferne stellen um den Preis zu verhandeln?

Garage, Inspektionen, wie viele Halter, welche Gegend gefahren wurde, ...?

Er möchte 2500, aber VB.

Sehr teuer.

Beim Gebrauchtkauf:

1. Wer ist der Halter? Wie ist er so drauf? Gaskrank? Junger Hüpfer? Schludrian? Da kann man auf die Sorgfalt schließen, wie mit dem Moped umgegangen wurde.

2. Neuer Auspuff, Hebel, Fußrasten und Lenkerenden? Vllt auch Tank, Heck oder Lenker etwas schief? Das schreit nach Unfallfahrzeug.

3. Springt sie gut an? Wurde sie vorher warmgefahren? Bestehe auf Kaltstart. Irgendwelche Warnlichter im Cockpit während der Fahrt?

4. Schau auf die Reifen, zu alt? Brüchig aber mit viel Profil = "totgestanden"?

5. Auf der Testfahrt: Bremspunkt schwammig? Komische summgeräusche von den Radlagern? Lenkkopflager wackelig?

6. Schau wo sie immer stand, halte nach Ölflecken ausschau. Ist der Motor nicht dicht?

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Sylvia, das wird dir niemand so beantworten können, wenn er seriös bleiben will.

Muss man - frau anschauen, fahren, Papiere angucken, Bauchgefühl an- und wieder ausschalten. Für Anfänger ohne Schraubkenntnisse und " Finger weg ". Es braucht eine Vertrauensperson mit Fachkenntnis, und die sind selten, leider.

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vor 5 Minuten schrieb Guggl:

Für Anfänger ohne Schraubkenntnisse und " Finger weg ". Es braucht eine Vertrauensperson mit Fachkenntnis, und die sind selten, leider.

Das!

Gute erste Mopeds sind bei der Vertragswerkstatt gekaufte Gebrauchte, 10k bis 20k gelaufen und nicht unbedingt Hardcore-Schrauber-Mopeds. Obwohl, man auf alten Schiffen lernt man das Segeln und evtl auch das Schrauben. Wenn das Schrauben am nem neuen Moped schief geht, ärgert man sich nur zu sehr.

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Ganz lieben Dank für eure Ratschläge.

Ich bin ja lernfähig und werde wohl bei einigen Anbietern vorher üben bis ich die richtige gefunden habe. 

Nochmal Danke und evtl. bis später...

Bis dahin euch eine unfallfreie Fahrt.

Grüsse von Sylvia 👋 

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vor 16 Minuten schrieb Sylvia:

.... ich möchte eine günstige für Anfänger geeignete.....ist das keine gute Wahl?

Doch, ist eine gute Wahl. Geht nur um die Optik, aber das ist bekanntlich Geschmackssache.

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Ich kriege jetzt bestimmt Prügel. Normal favorisiere ich den e- Kram, passt hier aber nicht.

Also, lieber was Neues auf Pump, unkaputtbar und 2 li Verbrauch:

HONDA C B 350, kostet um die 4 Mille, Langhuber,  Leergewicht, Garantie und halt Fernostqualität, wenn du da noch einen Händler hast.....

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Stimmt schon. Honda oder auch Yamaha wären vernünftiger. Beide verzeihen einiges. Das kenne ich von meinem Ex und von Freunden. 

Aber irgendwie auch "langweilig", deshalb möchte ich gern eine Italienerin. Die finde ich spannender zu fahren.

Was die Optik angeht, da bin ich eher für Retro. Sieht irgendwie übersichtlicher aus....🫣

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Na ja, übersichtliche Dinge hänge ich mir ins Wohnzimmer. Und  eine " langweilig" "  wird die Sache mit derNEVADA nicht werden, die fordert dich auf allen Ebenen, alters- und bauartbedingt. Den Entscheidung , dein Geld deine Kilometer.... ich wünsche glückliche Fügungen...

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Moin Sylvia,

ich empfehle Dir eher eine kleine V7 750, die gibt es auch schon ab rund 3200-3500 Euro, es sind aktuell einige im Angebot...

https://www.kleinanzeigen.de/s-motorraeder-roller/sortierung:preis/moto-guzzi-v7/k0c305

Das mit der Nevada lass lieber sein.

sie war ungeliebt, sehr kleine Stückzahlen wurden in D. verkauft.

Problem: Teileversorgung daher schwieriger und Du wirst kaum einen Händler finden, der sie für Dich betreut oder repariert,

weil auch der Hdl. einige Teile schwer auffinden kann.

Zudem hat sie ihr Alter runter.

Es ist eher eine kleine Guzzi, für einen Schrauber... und wegen des geringen Interesse am Markt auch mit 1500 Euro gut bezahlt.

Zurück zu den kleinen Guzzi`s, der V7 750.

Es gibt viele im Angebot, die Ersatzteilversorgung ist gut und auch die Händler, die es heute gibt, kannst Du damit in Anspruch nehmen.

Zudem sind die Fahreigenschaften besser, stabiler. Die ersten Modelljahre haben 48 PS.

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/moto-guzzi-v7-spezial/3009266098-305-2453

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/moto-guzzi-v7-stone-750ccm-2013-mattschwarz-bobber-cafe-racer/3035922053-305-18758

Diese Beispiele sind auch fahrfertige Motorräder mit einem vernünftigen Alter.

Gruß

Holger

 

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Moin Mako,

ja, DAS hatte ich ja auch geschrieben: Es ist eher eine kleine Guzzi, für einen Schrauber...

daher denke ich, es ist nicht das Richtige für die Sylvia...

 

Aber: mehr als klare Empfehlungen zu geben, kann ich nicht machen...

 

Gruß

Holger

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vor 38 Minuten schrieb holger333:

Moin Sylvia,

ich empfehle Dir eher eine kleine V7 750, die gibt es auch schon ab rund 3200-3500 Euro, es sind aktuell einige im Angebot...

https://www.kleinanzeigen.de/s-motorraeder-roller/sortierung:preis/moto-guzzi-v7/k0c305

Das mit der Nevada lass lieber sein.

sie war ungeliebt, sehr kleine Stückzahlen wurden in D. verkauft.

Problem: Teileversorgung daher schwieriger und Du wirst kaum einen Händler finden, der sie für Dich betreut oder repariert,

weil auch der Hdl. einige Teile schwer auffinden kann.

Zudem hat sie ihr Alter runter.

Es ist eher eine kleine Guzzi, für einen Schrauber... und wegen des geringen Interesse am Markt auch mit 1500 Euro gut bezahlt.

Zurück zu den kleinen Guzzi`s, der V7 750.

Es gibt viele im Angebot, die Ersatzteilversorgung ist gut und auch die Händler, die es heute gibt, kannst Du damit in Anspruch nehmen.

Zudem sind die Fahreigenschaften besser, stabiler. Die ersten Modelljahre haben 48 PS.

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/moto-guzzi-v7-spezial/3009266098-305-2453

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/moto-guzzi-v7-stone-750ccm-2013-mattschwarz-bobber-cafe-racer/3035922053-305-18758

Diese Beispiele sind auch fahrfertige Motorräder mit einem vernünftigen Alter.

Gruß

Holger

 

Das  habe ich mir eben angesehen. 

Ist zwar einiges teurer als ich für ein Übungsmotorrad ausgeben wollte, aber ich denke drüber nach. 

Dankeschön.

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Moin Sylvia,

sicher ist es ein wenig mehr...

ABER: diese Guzzi kannst Du in ein paar Jahren immer wieder stabil verkaufen;

die werden noch viele Jahre einen Wert von um die 3000 Euro behalten.

Jedoch das Geld in eine olle Nevada ist futsch...komplett...

danach wirst Du nichts mehr für bekommen...das sind dann vielleicht 1900-200 Euro, aber weg.

Zudem:

Du wirst nicht den ruhigen Fahrspass haben,

wird Dir den Spass vermiesen

DU musst immer mal wieder investieren und reparieren (lassen...) und das ist teuer,

wenn Du überhaupt jemand findest, der da ran geht.

Nochmal: für einen Schrauber, ob Mako oder andere, ok

ich hätte diese Fähigkeiten auch nicht und ärgerlich, wenn Du dann in der Saison fahren möchtest,

aber wieder eine fällige Reparatur und Ersatzteilsuche...

Am Ende wird die viel teurer, als eine kleine V7 750 aus Baujahr 2015 und vielleicht 36.000 km.

die, wie geschrieben, ihren relativen Wert behält.

Gruß

Holger

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ne Guzzi war so gesehen noch nie Günstig. 

wenn doch , dann gute Nacht.. hatte es seine Gründe 😅

 

im vergleich zum momentanen Markt und 

Preisgefüge mögen sie Günstig erscheinen.

letztendlich haben sich die Preise der Problemkinder auch verschoben…

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Die Nevada 750 ist unkompliziert und leicht zu fahren, man hat eine bequeme Sitzposition, das Krad ist mit um die 180kg auch relativ leicht. Mit den knapp 50PS und einer schönen Drehmomentkurve ist sie ideal für Tagestouren oder Fahrten über die Dörfer. Auch spritzig fahren ist drin.

Der Verbrauch liegt bei mir dabei um die 4-4,5L/100km. Über 4000/min drehe ich quasi nie. Brauch ich auch nicht. Die Cali fänd ich schöner, ich würde aber aus praktischen Gründen nicht mehr tauschen wollen.

Meine Nevada 750 Classic i.e. von 2005 hat knapp 50.000km drauf und ist, bis auf die verchromten Kunststoffteile und Macken im Lack, in gutem Zustand. 

Die Zylinderlaufbahnen sehen auch noch aus wie neu (Habe ich letztens mal ausgeleuchtet). Die angebotenen 65.000km sind keine Laufleistung, wenn nicht ein Kurzstreckenheizer die vorher fuhr. Da die Nevada als Cruiser eher nicht die typischen Heizer anspricht...zumal es die Technik dann identisch in der Breva 750 gab.

Mit meiner V50III bin ich damals bis zum Verkauf 136.000km gefahren und die lief danach noch weiter ohne Probleme.

Aaaber: Es bleibt ein älteres Motorrad und da hat man immer mal "Altersprobleme" bei Kraftstoffschläuchen, Elektrik, Vergaser etc (Letzteres bei meiner i.E. natürlich nicht).

Eine Nevada 750, wenn es keine der Letzten ist, sollte eigentlich nicht über 1500€ kosten! Über 2000€ wird auf den Dummen spekuliert, der jeden Tag irgendwo morgens aufsteht...

Und für Anfänger, die gar nichts selber instandsetzen könnten, würde ich auch eher eine neuere Maschine empfehlen. Einfach prinzipiell. 

Von daher würde ich auch zu einer ungefähr 10 Jahre alten V7 raten. Die sind noch nicht von den typischen Verschleiß/Alterungserscheinungen deutlich älterer Kräder betroffen, die immer wieder zu kleinen Basteleien und elektrischen Fehlersuchen führen, die beim Händler dann materiell günstig, aber stundenmäßig teuer enden.

Und die V7 fährt sich auch unkompliziert und leicht auch im Stadtverkehr und engeren Situationen.

Meine 2 Cents dazu.

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