Jump to content

Klimaneutral reparieren per Gesetz?


mako

Recommended Posts

 Könnte wichtig werden für die Jüngeren unter uns. Bis 2045 sollen Neuteile bei Reparaturen abgeschafft werden. Eigentlich für alle Reparaturen.

Einige Versicherungen fordern schon jetzt mit gebrauchten Ersatzteilen zu reparieren.

Steuergrät kaputt > alte Guzzi muss fachgerecht entsorgt werden. Radlager dürften nicht durch Neuteile ersetzt werden, da wird mir schlecht.

Unterbrecher kaputt, kein neues Ersatzeil dürfte eingebaut werden,............

stellt euch das vor, nicht nur für Fahrzeuge, für alles, Waschmaschine, Kühlschrank, Laptop.

Eigentlich muss man dann alles durch neue Sachen ersetzen. Das wäre dann klimaneutral in Deutschland.

Muss man seine Fahrzeuge in Polen zulassen?

Ist das ein Witz ?

Ich werde das nicht erleben, darum fahre ich noch eine Runde.

Grüße , mako

 

Edited by mako
  • Confused 1
Link to comment
Share on other sites

vor 9 Minuten schrieb mako:

 Könnte wichtig werden für die Jüngeren unter uns. Bis 2045 sollen Neuteile bei Reparaturen abgeschafft werden. Eigentlich für alle Reparaturen.

Einige Versicherungen fordern schon jetzt mit gebrauchten Ersatzteilen zu reparieren.

Steuergrät kaputt > alte Guzzi muss fachgerecht entsorgt werden. Radlager dürften nicht durch Neuteile ersetzt werden, da wird mir schlecht.

Unterbrecher kaputt, kein neues Ersatzeil dürfte eingebaut werden,............

stellt euch das vor, nicht nur für Fahrzeuge, für alles, Waschmaschine, Kühlschrank, Laptop.

Eigentlich muss man dann alles durch neue Sachen ersetzen. Das wäre dann klimaneutral in Deutschland.

Muss man seine Fahrzeuge in Polen zulassen?

Ist das ein Witz ?

Ich werde das nicht erleben, darum fahre ich noch eine Runde.

Grüße , mako

 

Ist schon April?

Das finde ich heftig. Gibts dazu eine Quelle?

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Ich finde es nicht gerade intelligent, hier mit Gerüchten, dazu ohne Quellenangabe, rumzuwerfen. 

Dazu gibts ja die berüchtigten asozialen Fratzenbücher und co.

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Komisch,  ich lese dort nichts darüber, dass der Einbau gebrauchter Artikel bis 2045 verpflichtend werden soll. Und die eine deutsche Autoversicherung lässt das als Alternative zu, aber nicht als Verpflichtung für den Versicherten. Absichtliche Fehlinterpretation oder nicht genau gelesen?

Ciao

Lars

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Genau das ist das Problem. Hier wird sofort irgendwelchen Mist geschrieben, die Dummen geben es weiter. 

Warum nicht einfach nur den link einstellen und gut ist. Wir aind hier nicht in der Populismusliga, oder?

Sonst melde ich mich hier ab.

  • Like 2
Link to comment
Share on other sites

Also mit dem Textverständnis scheint's bei der Erstlesung des Artikels (Nachtrag: der Tagesschau) nicht grad weit her gewesen zu sein, wa?

Nix Pflicht, nirgends.

Bitte zweimal überlegen, bevor man mit so halbgarem aufschlägt hier...

Edited by roeme
wenn ich schon motze, dann sollte ich selber auch klar schreiben :)
  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

vor 15 Minuten schrieb mako:

Für mich wird in dem Link nur eine Studie vorgestellt und mögliche Interpretationen und Reaktionen beleuchtet.

In der Studie selbst finde ich die Aufbereitungs, Reinigungs und Lagerkosten unrealistisch beziffert. Außerdem sind alle drei Schritte inklusive jeweils Transport, Arbeitsstunden und Facilitykosten gegenüber Neuproduktion bei eventuellem Bedarf gänzliche Verschwendung.

Aufbewahrung der Teile bis sie irgendwann gebraucht werden bedeutet totes Rohstoffkapital. Diese Rohstoffe könnten logischerweise woanders eingesetzt werden. 

Die Studie kommt mir sehr spanisch vor.

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Gerade eben schrieb tedrei:

@roeme 

Sorry, ich meinte den Artikel der Tagesschau. Dort steht nix von einer Pflicht

Link to comment
Share on other sites

Das ist tatsächlich in der EU im Gespräch. Ich las mehrfach darüber. Ich weiß aber nicht, ob da schon was Definitives bei rausgekommen, also etwas beschlossen worden  ist. 

Das Ganze ist ökologischer und ökonomischer Blödsinn, da es fast immer sinnvoller ist, ein einmal produziertes Gerät/Fahrzeug zu reparieren, als mit vollem Energie- und Ressourcenaufwand ein komplett neues zu produzieren. Das ist so dämlich, daß ich davon ausgehe, daß sowas in der Art durchgesetzt wird. Vermutlich in mehreren Schritten, damit der Frosch nicht direkt aus dem Kochtopf hüpft, blöd wie er ist.

Am 23.3.2025 um 19:29 schrieb Major B. Kloppt:

Aufbewahrung der Teile bis sie irgendwann gebraucht werden bedeutet totes Rohstoffkapital. Diese Rohstoffe könnten logischerweise woanders eingesetzt werden. 

Nicht ganz richtig, da die Teile letztendlich gebraucht werden. Es entstehen halt Lagerhaltungskosten.

Totes "Rohstoffkapital" hat man aber massiv bei Rüstungsgütern. Das Zeug liegt rum und wird schließlich bei Ablaufdatum vernichtet oder durch neues ersetzt und kostet die Lagerhaltung zusätzlich. 

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Servus,

mein Senf auch noch dazu: Wie werden die Lagerkosten berechnet? Lagerraum ist genug vorhanden, ob genutzt oder nicht. Es gibt halt immer Berechnungsgenies die Verlust in Gewinn umrechnen und sich auch noch getrauen diesen Unsinn vorzutragen. Felsenfest davon überzeugt, daß das alle schlucken. Selbst erlebt in einem großen Getränkekonzern in Ö.

Für Neuteile entstehen ja auch Lagerkosten. Die läßt man halt unter den Tisch fallen.

Das riecht für mich nach Lobbying durch die Industrie. Wenn man nicht mehr reparieren kann mußt du eben neuen Krempel kaufen.

Beste Grüße, Hannes

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

vor 4 Stunden schrieb Peterson:

Lagerraum ist genug vorhanden

Würde ich so nicht stehenlassen, Facility ist für ein Unternehmen das teuerste nach Personalkosten.

Produktion on Demand, das Lager ist auf der Straße. Lagern an sich ist nicht wertschöpfend.

Edited by Major B. Kloppt
  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Was ist jetzt genau der Aufreger? Im Artikel finde ich nichts.

Zur Erinnerung: Die EU hat für uns Verbraucher durchgesetzt, dass Ersatzteile mindestens 7 Jahre nach Produktionsende vom Hersteller lieferbar sein müssen. Das ist doch ein Schritt in die richtige Richtung zur Nachhaltigkeit!

Dass gebrauchte Ersatzteile manchmal billiger und umweltfreundlicher sein können als neue Teile (Inhalt des Artikels), ist ... gähn ... 😴 ... ach weckt mich, wenns was Neues gibt 😉.

  • Like 2
Link to comment
Share on other sites

vor 5 Stunden schrieb fender_rhodes:

 

Zur Erinnerung: Die EU hat für uns Verbraucher durchgesetzt, dass Ersatzteile mindestens 7 Jahre nach Produktionsende vom Hersteller lieferbar sein müssen. Das ist doch ein Schritt in die richtige Richtung zur Nachhaltigkeit!

Ich würde jetzt nicht Deine Hand dafür ins Feuer legen aber waren das nicht mal 10 Jahre?

Kann aber auch sein, daß das freiwillige Leistungen waren.

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

vor 16 Stunden schrieb PGR 156:

Ich würde jetzt nicht Deine Hand dafür ins Feuer legen aber waren das nicht mal 10 Jahre?

Kann aber auch sein, daß das freiwillige Leistungen waren.

..das war eine "freiwillige" Zusage der Hersteller, hier PKW.....halten sich aber seit geraumer Zeit nicht mehr drann..

Also, kurz beschrieben geht es hier um zwei Dingen..

1. beim KFZ, "nachhaltige" Reparaturen auch durch gebraucht-und/oder wiederaufbereitete Ersatzteile, wie "Blechteile",  elektr. Teile wie Anlasser, Lima, etc. die wiederaufbereitet wurden. Sicherheitsrelevante Bauteile sollen weitern durch "Neuteile" ersetzt werden. DAs Problm ist ja, das viele Werkstätten, vor allem die Markenwerkstätten, den Einbau von "gebrauchten" Teilen ablehnen, wegen die Gewährleistung auf die Teile, etc. das würde dann durch das neue "Gesetz" einfacher werden. Macht in meinen Augen auch Sinn, im Zuge der Nachhhaltig, dass mann nicht immer Neuteile verbauen muss um ein KFZ wieder fahrbereit & Verkehrssicher zu machen. Lagerhaltung, die gibt es bei den Herstellern doch eh kaum noch.....versucht doch mal für einen Neuwagen, einen neuen Aussenspiegel, etc. beim Händler zu besorgen..Lieferzeiten von einigen Monaten, kein Problem :(

2. ein "Recht" auf Reparatur von u.a. Hushaltsgeräte, Smartphones, etc. Elektr. Zahnbürsten, etc. hier sind Teilweise die Geräte so gebaut, dass ein öffnen des Gehäuses nur mit der Zerstörung dessen möglich ist. z.b. elekr. Zahmbürsten, bei denen mann den Akku nur durrch "aufsägen" des Gehäuses wechslen kann

Den ersten Schritt hat die EU ja mit dem einheitlichen Ladesteckker "USB-C" ab 2025 getätigt, d.h. alle Geräte die via USB geladen werden sollen/müssen, müssen nun den USB-C haben, keinen anderen.....da ärgert Apple z.b. extrem, da sie nun doch einen USB-C Anschluss an Ihre Geräte "verbauen" müssen, denn "induktves Laden" ist nur noch ein "Feature" :)

 

Ergo, erstmal genau lesen, dann sich drüber aufregen..

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

vor 58 Minuten schrieb guzzi97:

..das war eine "freiwillige" Zusage der Hersteller, hier PKW.....halten sich aber seit geraumer Zeit nicht mehr drann..

 

Ah, ok. Wir hatten noch länger, sind jetzt aber bei manchen Teilen bei den 10 Jahren gelandet.

vor 59 Minuten schrieb guzzi97:

Lagerhaltung, die gibt es bei den Herstellern doch eh kaum noch....

Alleine unser Betrieb hat 20.000 Teile auf Lager. Einmal am Tag und einmal Nachts kommen dann noch mit über 95%iger Sicherheit die Teile, die wir bestellen mußten und einmal Mittags fast der gesamte Rest der fehlenden paar % vom Vortag. Das kann man also nicht verallgemeinern. Und die Lagerlogistik ist mal richtig teuer, Alleine die Flächen, Mitarbeiter und Transportkosten. Bringt natürlich auch Gewinn rein. Das Lager trägt gut zum Gewinn bei.

vor einer Stunde schrieb guzzi97:

.versucht doch mal für einen Neuwagen, einen neuen Aussenspiegel, etc. beim Händler zu besorgen..Lieferzeiten von einigen Monaten, kein Problem :(

Das Ersatzteileproblem bei Neuwagen, also im Sinne einer relativ neu auf dem Markt erschienenen Baureihe, nicht Neuwagen per se, kenne ich seit vielen Jahrzehnten. Das war auch wohl immer schon so. Nach Produktionsanlauf gehen die verfügbaren Teile erstmal in die Werke, für die Werkstätten ist erstmal nichts da. War schon bei unserem W116 und W115 so. Zumal auch noch nicht absehbar ist, welche Teile man in welcher Menge vorhalten muß.

Link to comment
Share on other sites

vor 19 Stunden schrieb guzzi97:

Den ersten Schritt hat die EU ja mit dem einheitlichen Ladesteckker "USB-C" ab 2025 getätigt, d.h. alle Geräte die via USB geladen werden sollen/müssen, müssen nun den USB-C haben, keinen anderen.....da ärgert Apple z.b. extrem, da sie nun doch einen USB-C Anschluss an Ihre Geräte "verbauen" müssen, denn "induktves Laden" ist nur noch ein "Feature" :)

Sei dir da mal nicht zu sicher 😏 https://www.golem.de/news/smartphones-ganz-ohne-anschluesse-moeglich-die-eu-wuerde-ein-iphone-ohne-usb-c-anschluss-nicht-verbieten-2503-194494.html

  • Like 1
Link to comment
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

×
×
  • Create New...