Jump to content

Odderbantje

Members
  • Posts

    8
  • Joined

  • Last visited

Everything posted by Odderbantje

  1. Hallo Thomas, danke für die Hinweise. Über die "Kabelei" war ich schon hinaus. Der Motor lief ja. Das wiederholte Absterben des warmen Motors und Zündaussetzer beim linken Zylinder im kalten Zustand waren die Probleme. Ich habe nun die Pickup-Platte getauscht und mich noch einmal an der Grundeinstellung versucht. Nach 2 störungsfreien Probefahrten von jeweils 25 Km bin ich vorsichtig optimistisch. Ich habe die Zündkurve Nr. 5 statt der voreingestellten "2" verwendet. Die "5" scheint mir besser zu den Werten der LM III zu passen. Auch habe ich meine uralte Colortune Zündkerze eingesetzt, an deren Besitz ich mich erst wieder erinnern musste. Nun bin ich sicher, dass die Vergasereinstellungen stimmen. Zugleich sind die Zündfunken gut bei der Arbeit zu beobachten. Kopfzerbrechen bereitet mir noch die genaue Einstellung der Zündzeitpunkte. Die Grundeinstellung gelingt ja noch so halbwegs, allerdings nur mit einer Annäherung, wenn bei beiden Zylindern der OT möglichst gut passen soll. Die Zündzeitpunkte bei laufendem Motor gefallen mir noch nicht so ganz. Ich habe mir jetzt einen neuen OT-Sucher bestellt, nachdem meine Messuhr wegen der schrägen Kerzenbohrung nicht gut einsetzbar ist. Ich will schauen, ob die Markierungen auf der Schwungscheibe halbwegs stimmen, bevor ich den Verteiler erneut verstelle. An meiner damaligen V35 II hatte ich eine Pirhana-Zündung verbaut. Nach meiner Erinnerung gelang das wegen der einzeln einstellbaren Lichtschranken entschieden leichter. Wie dem auch sei. Lass mich gerne wissen, ob die Rückgabe Deiner Sachse-Zündung problemlos verlaufen ist. Wer weiß, vielleicht komme ich ja doch auch noch an den Punkt ... Viele Grüße Frank
  2. Hallo Thomas, ja gerne. Ich habe gestern mein Ersatzteilpaket bekommen. Heute habe ich mangels Zeit nur mal kurz die Zündbox getauscht. An der liegt es wohl nicht. Der Motor springt zwar an, geht dann aber bald wieder aus und das immer wieder nach neuen Startversuchen. Der einfache Anschluss meiner Stoboskoplampe ergab dann, dass es beim linken Zylinder immer wieder Zündaussetzer gibt. Der rechte "funkt" einwandfrei. An der Zündanlage ist jetzt fast alles neu - also Kerzen, Kabel, Zündspulen. Die Zündkerzenstecker habe ich einmal von links nach rechts getauscht. Da liegt das Problem auch nicht. Die elektrischen Kontakte wirken auch alle unauffällig. Wie Du schon vermutet hast, scheint es ein Problem mit der Pickup-Platte zu geben. Wenn ich die Zeit finde, werde ich die Im Laufe der Woche tauschen. Ich freue mich riesig auf das Gefummel bei der Grundeinstellung. Wenn das Problem dann nicht behoben ist, fliegt die digitale Zündung wieder raus. Mal schauen, ob eine Rückgabe im Rahmen der Garantie möglich sein wird. Ich hatte die Anlage im Oktober letzten Jahres bei Stein Dinse gekauft. Viele Grüße Frank
  3. Hallo Thomas, habe die Tage das gleiche Problem bei meiner LM III gehabt. Mit Bezug auf Dein Bild vom Verteiler und der eingebauten Pickup-Platte habe ich zur Einstellung des rechten Zylinds zuerst den unteren Pickup genutzt. Das geht gar nicht, weil - wie bei Dir - der linke Zylinder dann nicht richtig läuft. Zuletzt habe ich den oberen Pickup zur Einstelllung des rechten Zylinders verwendet (das gelbe und grüne Kabel an der Zündbox musste ich auch tauschen) und siehe da: Nach einigem Gefummel mit der Grundeinstellung passten dann auch bei beiden Zylindern die OT ziemlich genau und der Motor lief erst einmal. Irgendwas stimmt aber trotzdem nicht. Der warme Motor geht immer wieder aus, als wenn ich Zündaussetzer hätte. Habe alles andere überprüft (andere Zündungsteile und die Vergaser) und keine Fehler gefunden. Ich bin mit Herrn Patzer von Elektronik-Sachse im Kontakt und bekomme nun Ersatzteile (Zündbox und Pickup-Platte). Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Allerdings bin ich auch kurz davor, auf die Kontaktzündung zurückzurüsten. Mit denen lief meine LM eigentlich ganz gut, bis mich über den Winter dieser "verdammte Optimerungswahn" gepackt hatte ... Viele Grüße Frank
  4. Vielen Dank an Euch für die vielen Hinweise! Mein "Kopfrauch" verzieht sich gerade. Den Bochumer Stopfen kannte ich noch nicht. Der findet bestimmt noch eine Verwendung, nur nicht bei der Kontrollschraube. Ich brauche die nicht und so werde ich erst einmal entschiedener abdichten. Sehr erhellend ist für mich auch, dass niemand meinte, dass ich die Gelegenheit nutzen und mir unbedingt ein Zweitgetriebe (als Ersatzteillager) zulegen sollte. In diesem Winter werde ich keine große Zerlegeaktion starten. Meine Guzzi hat noch viele mehr oder weniger große Baustellen, die diesen Winter füllen. In der nächsten Saison werde ich erstmal ausgiebig fahren. Vielleicht muss der motorseitige Simmerring der Kurbelwelle ersetzt werden und dann habe ich das Getriebe sowieso in den Händen ... Viele Grüße Frank
  5. Moin in die Runde, ein Bagatellschaden an dem Getriebe meiner LM 3 bereitet mir gerade ordenliches Kopfzerbrechen. Die Ölstandskontrollschraube ist beim genauen Hinsehen einfach "weggesprungen". Das Gewinde ist arg kaputt. Als Notbehelf hatte ich die Schraube vorsichtig wieder eingesetzt und die ersten Gewindegänge unter dem Schraubenkopf und den Dichtring zusätzlich mit Dirko Dichtmasse rot verklebt. So richtig dicht ist das leider nicht geworden. Nun überlege ich, ob ich die Schraube "für immer" festkleben soll, z.B. mit Kaltmetall oder eine Gewindereparatur bei unzerlegtem Getriebe mit einem selbst schneidenen Reduzierstück (auf M8) wagen soll - ich fürchte mich vor Spänen, die zur falschen Seite fallen, Helicoil als bessere Alternative wird wohl nicht gehen (der herauszubrechende Zapfen fällt dann ja wohl ins Getriebe) -, oder ob dies die Gelegenheit ist, sich ein Zweitgetriebe als Ersatzteilspender anzuschaffen. Das jetzige Getriebe läuft an sich einwandfrei (50.000 Km), ohne seltsame Geräusche oder Hakeligkeiten. Erfreulicherweise ist hier im Forum auch kaum etwas über Getriebeschäden zu lesen. Sind also Getriebeschäden insgesamt eher sehr selten und ist ein Zweitgetriebe also völlig übertrieben? Kann mal bitte jemand meinen "rauchenden Kopf" löschen, gerne auch im Löschtrupp? Viele Grüße Frank
  6. Hallo Frank, deine Berichte zur Aufbereitung deiner LM3 habe ich vor einiger Zeit schon bestaunt. Sie sind in meine Überlegungen beim Erwerb meiner LM3 eingeflossen. Das Ergebnis deiner Arbeit finde ich schon mehr als fantastisch. Ich weiß noch nicht, wie weit ich gehen werde. Eine freiwillige Komplettzerlegung werde ich wahrscheinlich nicht vornehmen, es sei denn, meine Guzzi verlangt danach. Dieser "blöde" kupplungsseitige Simmerring der Kurbelwelle könnte den Startschuss für eine ähnliche Aktion geben... Das tadellose Chrom (oder ist es polierter VA-Stahl?) deiner Auspuffanlage lässt mich auch umtriebig werden. Sind die Krümmer die originalen T28? Nach Mistral sehen die nicht aus. Oder hast Du eine Methode zur Aufbereitung gefunden? Viele Grüße Frank
  7. Hallo Matthias, aktuelle Bilder wären nur als Technikstudie zu gebrauchen, da die Guzzi teilzerlegt ist. Angehängt ist das Bild, wie die Guzzi beim Verkäufer auf mich gewartet hat. "Nein"-Sagen war mir sofort unmöglich. Den Originalzustand will ich weitgehend erhalten. Ein bisschen fahreraltersgerecht muss sie aber leider doch werden: Ein Seitenständer von HMB ist inzwischen verbaut. Dieser lässt sich mit etwas Übung ausklappen, während ich noch auf dem Motorrad sitze. Mittels DÄS - Stummellenker werde ich mich beim Fahren etwas aufrichten und so meiner Halswirbelsäule etwas Gutes tun. Die arg angeriebenen Bremsschläuche weichen gummiummantelten schwarzen Stahlflexleitungen und die Kontaktzündung ist schon einer von Elektronik-Sachse unter Weiternutzung des Verteilergehäuses gewichen. Vielleicht war das unnötig - nach sorgfältiger Einstellung lief die Guzzi gut. An meiner V 35 II hatte ich damals etwas entnervt von den Kontakten auf Piranha umgestellt und empfand das als spürbare Verbesserung. Die Vergaser sind zur Reinigung und Optimierung mit gleichzeitiger Anpassung auf einen Sprint-Luftfilter bei HMB gewesen. Bei allen diesen Überlegungen habe ich mich zuvor schon hier im Forum belesen. Alles ist im Falle des Falles leicht rückgänigig zu machen. Alle weiteren Maßnahmen werden sich auf Schönheitspflege, Wartung und Reparaturen beschränken. Ansonsten freue ich mich auf baldigen Fahrspaß, den ich gleichermaßen Dir und allen hier im Forum wünsche. Viele Grüße Frank
  8. Frei nach dem bewährten Motto "je oller, je doller" nenne ich mit nun 61 Lenzen und 42 Motorradjahren die erste "Rennmaschine" mein eigen: Eine Moto Guzzi 850 Le Mans III. Mein 1. Motorrad war eine neue V 35 II - eine Hassliebe. Der 1. Defekt schon auf der "Jungfernfahrt" und so ging das munter mit allerlei Defekten und unerschrocken reparierend weiter durch den Alltag und bis nach Norwegen. Nach ein paar Jahren wechselte ich dann, des Schraubens müde, zu Kawasaki. Insgesamt 3 Chopper/Cruiser. Dann ein Abstecher zu Indian - naja - und zuletzt zur BMW R18FE wegen der "Schönheit". Qualität - naja. In diesem Jahr dann der "große Rappel". Eine Guzzi sollte wieder her, keine Cali, obwohl das konsequent gewesen wäre und ich dieses Motorrad immer schon sehr mochte. Nein, die müden, steifen Knochen wollen noch was erleben. Natürlich schmerzt die Sitzhaltung. Und doch sind mir die Fahrten auf der Le Mans eine große Freude, auch wenn die bisher kleinen Mängel nicht lange auf sich warten ließen - leichter Ölverlust, eigenwilliger Anlasser, seltsame Kupplungsgeräusche ungefähr wie Möhren raspeln ... Das alte Werkzeug ist noch da, neues und Werkstatthandbücher gleich hinzugekauft. Was soll also schiefgehen? Und so fiebere ich jetzt dem Frühjahr entgegen ...
×
×
  • Create New...