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Meine Bremse treibt mich in den Wahnsinn! (Integralbremse Cali 2)
tom635 replied to curator's topic in Fahrwerk und Reifen
Moin Norbert, habe gerade Deinen Beitrag zum Bremsenentlüften gelesen. Ich habe meine Mille auch mal auf Stahlflex umgerüstet. Und dann gings ans Entlüften. Ich habe mir extra mal so eine schöne Vakuum-Pumpe gekauft und mit der Arbeit begonnen. Genau das gleiche Theater: Ständig Luftbläschen in dem Entlüfterschlauch! Nachdem ich dann eine gute Stunde damit rumexperimentiert hatte, habe ich es dann auf die alte Art gemacht, die ich als Kfz-Mechaniker mal gelernt habe: Mit Hebel Druck aufbauen, Ventil leicht öffnen, Hebel unten halten, Ventil wieder schließen. Das Ganze so lange, bis keine Bläschen mehr kamen. Und das an jedem Nippel, hinten angefangen. Zum Schluß den am Verteiler. Das gleiche Theater hatte ich übrigens an meiner K1100 auch. Seitdem liegt diese Vakuumpumpe in der Ecke und ich mache es auf die althergebrachte Weise. -
Hallo Dr. Mabuse, ist aber ein dolles Teil, vor allem für einen Eigenbau. Bollergruß zurück, tom635
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Das wäre das korrekte Werkzeug gewesen, aber das hatte und habe ich leider nicht. Interessant ist für mich nach einigen vorangegangenen Kommentaren die Tatsache, daß mein Vorgehen ja doch gar nicht sooo verkehrt war und ich einfach nur das falsche Werkzeug zur Hand hatte. Denn wofür macht sich die Firma Ducati sonst die Mühe, ein solches Werkzeug zu vertreiben? Vielen Dank, Dr. Mabuse
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Super Bilder und Kurzbericht. Dann habe ich ja schon mal einen kleinen Eindruck, was mir nächstes Jahr bevorsteht...
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Hallo Commander, danke für die Info. Dann werde ich meine Bemühungen einstellen, so etwas zu finden... Viele Grüße, tom
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Ich habe mal eine Frage an die Spezialisten: Ich besitze eine Mille GT Bj. 1989 mit vier verschiedenen Schlüsseln ( Zündschloß, Lenkschloß, Tankschloß, Sitzbankschloß ). Jetzt würde mich mal interessieren, ob die Motorräder damals auch so ausgeliefert wurden oder eine Gleichschließung für alle Schlösser hatten. Und wenn ja, wie man an eine solche herankommen kann... Für euer geballtes Wissen schon mal vielen Dank im Voraus. Gruß, Thomas
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Moin Eric, herzlich willkommen im Forum und viele Grüße aus Nauheim. Allzeit gute Fahrt, Thomas
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Ein super Film! Meine Anerkennung!
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Moin, ne denn ma herzlich willkommen hier und zu Deinem neuen Mopped. Und dann noch jemand aus meiner Gebutsstadt... Gruß aus Hessen, Thomas
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Also ich habe mir mal vor einiger Zeit diesen hier bestellt. Sieht super aus und ist leicht. Mich würde es stüren, wenn ich so einen schweren Klopper am Schlüssel hängen hätte. Der würde dauernd auf den Armaturen herumballern und dazu noch das Zündschloß zerstören. Ich kenne das noch von früher, als deswegen wir sehr oft Zündschlösser wechseln mußten. Da baumelte alles möglich am Zündschlüssel rum, und die Vibrationen taten ihr übriges. Bin übrigens mit dem Verkäufer nich verwandt oder verschwägert.
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Puuuhhh...dann habe ich ja alles richtig gemacht... Aber mal im Ernst: Ich benutze schon seit Jahren synthetisches Öl, auch wenn´s etwas teurer ist. Und wo schon die M-Motoren erwähnt wurden: Ich fahre es auch in meinem BMW M635CSi. Der ( erste ) Motor hat mittlerweile über 245.000 km auf der Uhr. Das Motul habe ich mal vor vielen Jahren z.B. in meiner 750 Four und anderen Motorrädern gefahren. Das war Mitte der 80er bis Mitte der 90er. Auch nicht verkehrt. Aber wie schon mal gesagt: Das mit dem Öl ist immer eine Ansichtssache.
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Ich nehme das 10W-60 von Mannol. Die Öle dieses ( deutschen ) Herstellers verwende ich schon seit Jahren in allen meinen Fahrzeugen. Ich verwende nur die vollsynthetischen Öle, da diese ja auch eine gewisse Reinigungswirkung haben. Aber wie schon von Toni64 erwähnt ist die Ölfrage eine Glaubensfrage. Thomas
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Moin zusammen, ich muß ganz ehrlich sagen, daß ich das, was hier teilweise abgeht, schon erbärmlich finde. Ich habe ja vor kurzer Zeit hier auch mal einen Artikel eingestellt ( ... mal eben Ventile einstellen ) und finde es schon krass, was einige Schreiberlinge sich hier manches Mal rausnehmen. Auch einem alten Schrauber wie mir kann mal ein Mißgeschick passieren, was mir aber nicht passieren kann, ist, daß ich mich hämisch und von oben herab über andere auslasse, denen so etwas passiert ist. Ich versuche in solchen Fällen zu helfen, wenn ich eine Lösung oder eine Idee habe. Ansonsten halte ich einfach mal die Schnauze, wenn ich nichts hilfreiches und erhellendes beizutragen habe. Ich bin noch in weiteren Foren, die auch mit Fahrzeugen zu tun habe, aber ein solches Gebaren, welches einige "Professoren", Behelfskomiker und sonstige Schriftsteller hier an den Tag legen, habe ich dort noch nie erlebt. Und da bin ich schon viele Jahre länger aktiv. Wäre schön, wenn manche vor dem Einschalten des Computers erstmal das Hirn einschalten und anderen helfen, anstatt zu versuchen, sie lächerlich zu machen. Schön Tach noch!
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Moin, erstmal vielen Dank für die zahlreichen und meistens auch sinnvollen Antworten. Ich möchte aber trotzdem mal kurz Stellung zu ein paar Kommentaren beziehen, um eventuelle Mißverständnisse auszuräumen. Ich habe, wie ich eingangs schon erwähnte, den Beruf des Kfz-Mechanikers erlernt und bin diesem auch stets durch "schrauben" verbunden geblieben. Insbesondere in den 90ern habe ich nebenberuflich Autos repariert und Motorräder überwiegend japanischen Ursprung restauriert. Dabei wurden auch fast immer Motoren und/oder Zylinderköpfe überholt. Ich weiß also schon, was ich da so tue. Das mit der Meßuhr hatte u.A. auch den Zweck, genau zu überprüfen, ob die Markierungen, die auch mal von irgend jemandem farblich am Schwungrad markiert wurden, zu überprüfen, da ich ja nicht weiß, was da vorher mal so gemacht wurde. Und das geht exakt m.E. nicht mit einem Pinselstiel oder Schraubenzieher. Die Spitze der Meßuhr hat eine kleine Stahlkugel, weshalb der Meßvorgang auch keine Kratzer oder Spuren hinterlassen sollte. Der Motor wurde langsam von Hand durchgedreht und dieses sofort nach Bemerken des Blockierens eingestellt. Es hat also kein Schaden, wie jemand vermutete, entstehen können. Beruht eben auch auf Erfahrung. Ihr seht also: Ich lege nicht einfach los und mache, sondern greife schon auf einen kleinen Erfahrungsschatz zurück. Daß allerdings eine solche Spitze so weich ist und abbricht, habe ich bisher nicht erlebt. Aber auch ich lerne immer wieder dazu. In diesem Sinne allzeit gute Fahrt und fehlerfreies Schrauben, Thomas
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Ein sehr hilfreicher Beitrag für mich und alle anderen hier. 🥸 Außerdem wurde sie nicht kaputtgeschraubt. Wie ich oben bereits erwähnte, habe ich den Beruf gelernt und sie wird hinterher genauso oder besser laufen als vorher. Aber manche Leute müssen hier wohl einfach etwas schreiben nur um des Schreibens willen so nach dem Motto: Lange Rede, gar kein Sinn. 🧑🏫 In diesem Sinn einen Gruß zurück, tom635
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Erste Ausfahrt dieses Jahr. Ich denke so für mich hin, daß da doch was tickert. Also „mal eben“ Ventile einstellen. Deckel runter, Kerzen raus, Stopfen am Schwungrad raus, Lima-Deckel runter und los geht’s. Dann habe ich meine Meßuhr mit dem Kerzenloch-Adapter eingeschraubt und ganz wunderschön den OT des rechten Zylinders ermittelt. Einlaß passend, Auslaß-Spiel zu groß. Also alles schön auf 0,22 mm eigestellt. Motor nochmal durchgedreht, gemessen, alles bestens. Nun die Meßuhr herausgeschraubt und ab ins linke Kerzenloch. Den Motor schön langsam und vorsichtig von Hand über die Lima-Schraube durchgedreht und plötzlich: Motor blockiert! Vorsichtig wieder zurückgerecht, wieder vorwärts und wieder das Gleiche: Motor blockiert. Als alter Kfz-Mechaniker hatte ich schon irgendwie einen Verdacht und mir schwante böses. 🥸 Also habe ich die Meßuhr wieder herausgedreht, und was sehe ich: Der kleine Pnüpsel vorne auf der Meßuhr-Stange ist abgebrochen. Aber in welchem Zylinder? Also erstmal durch die Kerzenlöcher mit einem Magneten auf einer biegsamen Welle in den Zylindern rumgefischt. Kein Erfolg. Was bleibt also übrig? Richtig: Köpfe runter. Der Pnüpsel war natürlich im zweiten Zylinder, aber egal, ich hätte sowieso beide Köpfe runtergenommen. Nun gut, jetzt warte ich auf die Teile ( Dichtsatz, neue Ölrücklaufleitung, O-Ringe und den ganzen anderen Kleinkram ). Und wenn ich die Köpfe schon runter habe, baue ich mal die Ventile aus und schleife sie mit Ventilschleifpaste ein, mache mal die Ein- und Auslaßkanäle richtig sauber, wasche die Zylinder und -Köpfe usw. und überprüfe noch das eine oder andere. Wenn ich dann noch meine neue Schwinge eingebaut habe, hat meine Mille so langsam eine Komplettüberholung hinter sich. Soviel zum Thema „mal eben“...
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Moin Dieter, also ich mache es so, daß ich bis auf den Helm komplett angezogen auf´s Mopped steige. Dann lasse ich die Machine ( Mille GT ) mit komplett gezogenem Choke an und lasse sie so laufen, bis ich den Helm aufgesetzt habe. Dann fahre ich die ersten 200 - 400 m mit halbem Choke los und schließe ihn, wenn ich auf Tour bin. Vielleicht sei noch angemerkt, daß ich Kfz-Mechaniker in einer Zeit gelernt habe, als ein Choke noch alltäglich war. Man mußte dies erstmal etwas lernen und ein Gefühl dafür bekommen, wie man richtig damit umgeht. Sowas sinnvolles wird heute leider in keiner Fahrschule mehr gelehrt. Also keine Panik, das richtige Gefühl dafür erlangst Du sehr schnell. Noch eine kleine Anekdote aus meiner Lehrzeit: Eine älter Dame kam zu uns in die Firma und klagte, daß ihr Auto, ein DAF 55, immer wieder stehen bleiben würde. Einer unserer Gesellen schaute sich die ganze Sache mal aus der Nähe an und bemerkte den voll gezogenen Choke. Er erklärte der Dame, daß sie diesen nach dem Start wieder hineinschieben müsse. " Ach so..." entgegnete diese. "Das ist aber schade, da habe ich immer so schön meine Handtasche drangehängt..."
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tom635 replied to Dregwaz's topic in Bildergalerie
An diese Dichtsätze für Benzinhähne kann ich mich noch aus meiner HONDA-Zeit erinnern. Ich habe mal versucht, die Hähne bei meiner CB 450 K5 und meiner CB 750 Four K6 dicht zu kriegen. Es lief immer auf das Gleiche raus: Neuer Benzinhahn. Ich habe immer vermutet, daß die Dinger sich, weshalb auch immer, irgendwie verzogen haben. Also, wie Commander schon schrieb, besser neue verwenden. -
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tom635 replied to Dregwaz's topic in Bildergalerie
Schau mal hier, villeicht hilft das etwas weiter. https://www.judweggis.ch/pdf/dellorto_vergasereinstellung.pdf http://www.eric-online.de/mopeds/S_Wartung.htm http://www.bobs-services.de/pdf/2006_05_gemischaufbereitung.pdf Gruß, Thomas -
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tom635 replied to Dregwaz's topic in Bildergalerie
O.K., diesen Motor mit der Riemenscheibe kenne ich nicht, aber so lange bin ich in dem Guzzi-Thema auch noch nicht unterwegs. Aber die genauen Markierungen ließen sich mit einer Gradscheibe ermitteln. Vielleicht passen die auf der Riemenscheibe ja schon, denn irgendeiner hat diese ja mal da aufgebracht. Die Gradscheibe wird vorne auf dem Kurbelwellenstumpf befestigt und dann bei Kolben-OT an der Motorgehäuse-Markierung auf "0" gestellt. So läßt sich dann auch der Zündzeitpunkt exakt den entsprechenden Gradanzeigen für die Vorzündung / Frühzundung ermitteln. -
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tom635 replied to Dregwaz's topic in Bildergalerie
Ich denke, zündungsmäßig kommt das hier ( die habe ich auch drin ) der vorhandenen Zündung am nächsten: Zusatzinfo: https://www.saarbike.de/technik/elektrik/boxenstop.php -
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tom635 replied to Dregwaz's topic in Bildergalerie
Nicht schlecht, die Idee! Ich würde mir aber einen Satz Synchrontester zulegen. Ich habe einen Twinmax, aber der muß es ja nicht unbedingt sein. Ich habe gerade mal in ebay-Kleinanzeigen nachgeschaut, und da werden einige dieser Teile von Louis, Polo oder Hein Gericke für ´nen schmalen Taler angeboten. Als Selberschrauber kann man sowas immer gebrauchen, und die halten ja ein Leben lang. -
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tom635 replied to Dregwaz's topic in Bildergalerie
Wenn ich mich richtig erinnere, sind es Champion N9Y bzw. N9YC. -
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tom635 replied to Dregwaz's topic in Bildergalerie
Moin, also erstmal: Tolles Motorrad! Jetzt mal zum Thema: Die Vergaser sind die gleichen wie an der Mille GT ( PHF 30 DS & DD ). Ich habe meine komplett überholt, d.h. zerlegt, gereinigt mit Benzin, dann Ultraschallbad und anschließend alles schön durchgepustet. Komplett neue Düsen, Dichtungen, Düsennadeln und Einstellschrauben. Dabei stellte sich auch heraus, daß irgendein Schlauberger eine falsche Luftregulierschraube verwendet hat. Dann Kontaktzündung durch elektronische ersetzt. Weiter wurden die Kerzen durch Champions ersetzt. Sämtliche Kabelstecker und -Verbindungen gereinigt und mit t6-Kontaktspray behandelt. Auch die Gummiteile des Ansaugbereiches wurden erneuert ebenso wie der Luftfilter. Die Ventile habe ich eingestellt ebenso wie die Zündung. Anschließend habe ich die Vergaser mit einem Synchrontester synchronisiert und eingestellt. Ich habe keine Angaben über den genauen Wartungsverlauf und -zustand durch den Vorbesitzer gehabt. Deshalb würde ich empfehlen, einen kompletten Service durchzuführen. Die Bilder der beiden Kerzen sagen auch einiges aus. Die rechte Kerze scheint etwas zu fett zu laufen, die linke dagegen zu mager. Auf jeden Fall ist die "verschweißte" ein Indiz dafür. Auch scheint rechts ein kleiner Ölverbrauch vorhanden zu sein. Und so ganz die frischesten sind die Kerzen offensichtlich auch nicht mehr. Mein Rat also: Ölwechsel mit Filter, Zündanlage und Vergaser überholen, neuen Luftfilter und Gummiteile und dann mal laufen lassen. Wenns dann noch unrund läuft, mal den Ansaugtrakt mit Bremsenreiniger oder Startpilot einsprühen und auf Nebenluft testen. Wenn er dann warm ist, vielleicht nochmal einen Kompressionstest durchführen. Und nun viel Erfolg.